Traumatherapie

Deep Brain Reorienting

DBR ist eine innovative und einzigartige Psychotherapie zur Behandlung von Traumata. Sie wurde 2018 von Frank Corrigan, einem schottischen Psychiater und Neurowissenschaftler, entwickelt. Im Gegensatz zu einer Vielzahl anderer Psychotherapieformen setzt sie sich zusammen aus der neurobiologischen Erforschung des traumatisierten Gehirns und ist darüber hinaus auch das weiterentwickelte Ergebnis von den bislang mit am wirksamsten Trauma-Psychotherapien wie EMDR und dem Comprehensive Resource Model. DBR bietet Patienten einen noch schonenderen Zugang zur Trauma-Aufarbeitung, indem es das Risiko einer sogenannten emotionalen Überwältigung minimiert.

DBR kann auch komplexere Bindungstraumata und Störungsbilder auf sichere und effektive Weise behandeln, und zwar dank folgender klinischer Besonderheit: DBR zielt darauf ab, den eigentlichen Kern der traumatischen Erfahrung zu erreichen, indem die ursprüngliche physiologische Sequenz im Hirnstamm wiederholt wird, welche im Gehirn in Situationen von akuter Gefahr und/oder unmittelbar während eines Bindungstrauma aktiviert wird. Sie setzt an dem wirklich allerersten Anspannungs-Moment, der noch vor dem eigentlichen Trauma bzw. dem traumatisierenden Ereignis geschieht, an.

Es gibt inzwischen somit gut erforschte Trauma-Psychotherapien, die Hoffnung auf eine vollständige Genesung machen, da sie nicht auf einer Top-down-Verarbeitung, also kognitiven Wissensverarbeitung der Symptome angewiesen sind, wie es zum Beispiel bei vielen Psychotherapieformen bislang der Fall war. Sie basieren stattdessen auf der Annahme, dass das menschliche Gehirn grundsätzlich von Natur aus in der Lage ist, emotionale Traumata zu überwinden, wenn die Erinnerung an das auslösende Ereignis auf eine bestimmte Weise verarbeitet wird.

Erforschung der Neurobiologie von Traumata

Der schottische Psychiater und Neurowissenschaftler Frank Corrigan, gilt mit seinen mehr als 40-jährigen, akademischer und forscherischer Erfahrung, als einer der führenden lebenden Experten auf dem Gebiet traumabedingter Dissoziation, der Psychotherapie dissoziativer Traumata sowie neurobiologischer Grundlagen hiervon. Es ist ihm gelungen, seine umfassende klinische Erfahrung mit der Erforschung der Neurobiologie von Traumata und deren Auswirkungen auf psychiatrische Störungen zu verbinden. 

Während seiner gesamten Laufbahn hat er große Aufmerksamkeit für die Erforschung innovativer Wege in der Arbeit mit Traumata und schweren dissoziativen Störungen aufgewandt und tut dies bis heute! 

Seine klinische Ausbildung ist sehr breit gefächert und gleichzeitig zielgerichtet. Um nur einige Beispiele zu nennen: Er ist ausgebildet in klinischer Hypnose, EMDR, dialektischer Verhaltenstherapie, Lifespan Integration, Sensomotorischer Psychotherapie, Brainspotting und dem Comprehensive Resource Model. Nach wichtigen Erkenntnissen in der Beschreibung der neurophysiologischen Mechanismen im BSP (Brainspotting) und der Ausarbeitung des neurobiologischen Modells, des CRM (Comprehensive Resource Model), zweier bahnbrechender Methoden der letzten Jahre, setzte er seinen Forschungsweg mit der Entwicklung des Deep Brain Reorienting (DBR) fort - einer wirklich absolut innovativen und revolutionären Methode.

Kontakt

Saida Thenhart
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Am Schloß 1
97084 Würzburg

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